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» Woher holt man sich einen Hamster?
» Wichtige Gedanken vor der Anschaffung
» Tipps für den Kauf (richtiger Zeitpunkt)
Aktuelle Seite: Nagetiere-Online.de | Hamster | Hamster als Haustiere kaufen
wir wollen unseren kleinen dschungarischen zwerghamster in liebevolle hände abgeben. unser kleiner hamster heißt "mucki" und ist ca. 1 jahr alt und lebt in einem ... [weiter lesen]
Beachten Sie bitte unbedingt, dass Sie vor dem endgültigem Kauf der Tiere bereits den Käfig / das Becken eingerichtet und an seinem festen zukünftigen Platz deponiert haben sollten!
Die Tierhilfe: Wenn es Ihnen das Alter des Hamsters egal ist, dann fragen Sie bitte zu aller erst in Tierhilfsstellen und Tierheim nach. Hamster sind inzwischen leider in fast allen ganz normalen Tierhilfen in jeder größeren Stadt anzutreffen. In dem Sie Tiere von dort übernehmen, machen Sie für ein anderes aus schlechter Haltung Platz, das dort wieder aufgepäppelt werden kann.
Papier-Zeitungsinserate: Wenn Familien Hamsternachwuchs bekommen haben, kann es durchaus schon sein, dass sie die Kleinen in gute Hände abgeben und in der normalen Tageszeitung der Stadt inserieren. Fachzeitungen wie die Rodentia haben ebenfalls gute Vermittlungsanzeigen, erscheinen dafür aber seltener. Besuchen Sie den momentanen Halter und sehen Sie sich die Tiere an, ob sie Ihrer Meinung nach aus guten Händen kommen.
Kleinanzeigen im Internet: Der Kleinanzeigenmarkt auf dieser Homepage ist ein gut besuchter Anlaufpunkt für haltungsinteressierte Hamstermenschen. Sie können sowohl zur Suche als auch zur eigenen Vermittlung benutzt werden - selbstverständlich kostenfrei! Unter den Hamster-Partnerlinks finden Sie weitere spezialisierte Vermittlungsseiten und Foren. Nur wer aktiv sucht, der findet.
Vereine und private Auffangstationen: In Vereinen gibt es viele Menschen, die lieber Tiere aufnehmen und gut weiter vermitteln, statt sie ins Tierheim zu bringen. Wer Vermittlungstiere sucht, der kann sich an Kleinnagervereine wenden und nach Vermittlungstieren fragen.
Züchter: Farbvarianten wie zum Beispiel die blauen Dsungaren, deren Fellfarbe vom natürlichen Muster abweicht, gibt es oft nur beim Züchter.
Wer seine Tiere beim Züchter holt sollte darauf achten, dass er eine vernünftige Beratung bekommt und sich die vorhandenen Volieren ansehen kann. Leider gibt es unter Züchtern einige wenige schwarze Schafe, die Tiere unter sehr schlechten Verhältnissen vermehren und verkaufen. Solch ein Verhalten sollte zukünftigen Hamstergenerationen zuliebe nicht toleriert werden. Gehen Sie vorbereitet in das Gespräch und stellen Sie ruhig ein, zwei Fragen, auf die Sie die Antwort bereits kennen. Gute Züchter werden nicht über diese Fallschnüre stolpern.
Züchter sind gerade über Kleinanzeigen im Internet sehr aktiv.
Ich habe es oft erlebt, dass der zukünftige Besitzer nach dem Vorgespräch erst einmal ein bis zwei Nächte darüber schlafen darf, bevor er sich endgültig entscheidet.
Zoohandlungen: In vielen Zoohandlungen sind Hamster zu bekommen. Das ganze hat leider einen großen Nachteil. Bis auf wenige Ausnahmen wird im Zoohandel falsch beraten. Das betrifft vor allem die Unterbringug und das Futter. Selten wird das verkauft, was für die Tiere wirklich gut ist. Deshalb sollte man sich vorher selber informieren und die Einkaufsliste zusammen stellen. Achten Sie darauf, dass die Tiere nach Geschlechtern getrennt sind und alt genug, um vermittelt zu werden. Und lassen Sie sich einen guten Rat mit auf den weg geben: Kaufen Sie niemals einen kleinen Hamsterkäfig aus Gitter! Sie werden es bereuen.
Bedenken Sie, dass Hamster bis auf wenige Ausnahmen fast nur abends und nachts aktiv sind. Also werden Sie bei einem Besuch im Zoohandel / Züchter hauptsächlich schlafende Tiere antreffen. Bei vielen Tieren ist Schläfrigkeit ein Zeichen für mangelnde Fitness bzw. Krankheiten, bei dem Hamster tagsüber allerdings normal. Bitten Sie dann einfach den Verkäufer, die Tierchen sanft zu wecken und haben Sie dabei im Hinterkopf, dass ein geweckter Hamster immer etwas mürrischer und auch aggressiver erscheint, als er es eigentlich ist. Die Hamster sollten nicht jünger als ca. 5 Wochen sein, weil sie zuvor noch von der Mutter gesäugt werden bzw. sich in der Umstellungsphase auf feste Nahrung befinden und auch das Sozialverhalten (nur so kann man sie länger zusammen halten) erst erlernen müssen. Das lässt sich nun mal am besten in der Gruppe bzw. der Familie entwickeln. Es ist hart an der Grenze, ein Junges früher von seiner Mutter wegzureißen, und kann Verhaltensstörungen auslösen.
Wenn Sie aus einer Gruppe auswählen, beobachten Sie die Tiere ein paar Minuten. Nehmen Sie ein munteres Tier, das den anderen gegenüber nicht aggressiv oder allgemein schreckhaft erscheint. Sehen Sie sich anschließend das Fell genauer an. Es sollte dicht, kräftig und glänzend sein. Wenn es kahle Stellen, Haarausfall oder gar kleine Wunden hat, ist das ein Zeichen für ev. Krankheiten. Auch die Augen sollten klar, glänzend, und ohne Ausfluss sein und das Näschen trocken. Ein Blick in die Gegend der Afterregion kann auch ganz hilfreich sein, um ev. Durchfallerkrankungen (verklebtes, dreckiges Fell) auszuschließen.
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