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Aktuelle Seite: Nagetiere-Online.de | Hamster | Lautsprache & Körpersprache
Hamster sind ziemlich schreckhafte – aber keine feigen - Tiere.
Als Haustier gehalten, wollen sie tagsüber ihre Ruhe und suchen sich dazu am liebsten ein dunkles Plätzchen. Manche schlafen aber auch lieber im Einstreu vergraben, als im Häuschen. Sie mögen es gar nicht, ständig gestört zu werden. Auch wenn man es ihnen vielleicht nicht anmerkt, sie bekommen während des Schlafs alle Geräusche in ihrem Umfeld mit.
Ihr Gehör ist sehr ausgeprägt, damit sie sich in der Natur auch während des Tages vor Feinden in acht nehmen können. Deshalb kann es vorkommen, dass ein Hamster auf Ruhestörung mit einem sogenannten Warnschrei reagiert. Der Hamster stellt sich auf die Hinterbeine und quietscht dabei recht laut. Für die kleinen Tiere ist es recht erstaunlich, was für eine Lautstärke sie dabei erreichen können.
Verhält sich ihr Tier so, dann hilft meist ein leises, sanftes zureden, um das Tier wieder zu beruhigen. In dieser Zeit den Hamster bitte nicht anfassen, ansonsten könnte Ihr Finger Bekanntschaft mit den Zähnen machen.
Ich habe in der Anfangszeit festgestellt, dass ich kaum Töne wahrgenommen habe, die meine Dsungaren von sich gaben. Denn außer diesem Warnschrei äußern sich Hamster meist in sehr leisen Tönen, die dazu noch in hoher Tonlage ausgestoßen werden und auf die das menschliche Ohr nicht unbedingt eingestellt ist. Etwa vergleichbar mit dem Stand By Ton eines alten Fernsehers, den manche Leute wahrnehmen können. Es dauert einige Zeit, bis sich das menschliche Ohr soweit daran gewöhnt hat, dass es auch diese Töne wahrnimmt. Doch meistens höre ich es nur rascheln und knabbern.
Angst: Hat ein Hamster Angst, dann tritt er sofort den Rückzug an und probiert, sich zu verstecken. Geht das nicht, wird es sich mit dem Rücken zur Wand in der nächsten Ecke verbergen und zum notfalls zum Angriff über gehen. Das heißt, auf die Hinterbeine stellen und laut keifen. Vorsicht, auch Zwerghamster haben sehr gute Zähne!
Männchen machen: Das signalisiert Neugierde und besondere Aufmerksamkeit. Lauert eventuell eine mögliche Gefahr oder gibt es was Interessantes zu entdecken? Oder gibt es sogar einen neuen Artgenossen? Dabei wird eifrig mit der Nase gewackelt, um auch ja jeden Geruch mitzubekommen.
Nahrungsaufnahme: Haben Sie schon mal ein Eichhörnchen fressen sehen ? So macht es im Prinzip auch ein Hamster. Große Sachen werden im Sitzen mit beiden Pfoten festgehalten und verspeist, kleinere Sachen kommen in eine "Hand". Es ist einfach nur drollig mit anzusehen. Eine Besonderheit für sich ist natürlich das Vollstopfen der Backentaschen und der Transport. Manchmal meint man, der Hamster würde gleich vorne über fallen...
Strecken: Beim Wachwerden strecken sich Hamster schon mal gerne und gähnen auch kräftig dabei.
Gute Laune: Sind meine Hamster extra gut drauf, dann wuseln sie wild umher, machen Klimmzüge um auf die Klettersachen zu kommen, graben sich wüst durch die Einstreu und rennen wie wild hin und her... einfach die schönsten und auch lustigsten Situationen.
Kopf strecken und Ohren spitzen: Symbolisiert erhöhte Wachsamkeit. Kommt da jemand? Bringt er mir was mit? Hey, was veranstaltet ihr da?
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